Didaktik bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen – Clemens Hillenbrand | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Didaktik bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen

Wie muß eine Didaktik aussehen, die bei "schwierigen" Kindern erfolgreich ist? Verhaltensauffällige Kinder sind in nahezu jedem Klassenzimmer ein Problem. Ob aggressiv/auto-aggressiv, hyperaktiv oder depressiv - für die Lehrer dieser Kinder reichen die bisherigen Didaktiken nicht aus.

Clemens Hillenbrand liefert eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf diese Frage. Er schlägt eine Brücke zwischen der Allgemeinen Didaktik und den spezifischen sonderpädagogischen Modellen bei Verhaltensstörungen. Theorieansätze aus beiden Disziplinen werden anschaulich beschrieben, kritisch durchleuchtet und auf ihre Brauchbarkeit für den täglichen Unterrichtsbedarf abgeklopft.

Dieser Titel ist nicht als Dozenten-Freiexemplar erhältlich.

Taschenbuch 03/2011
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Autoreninformationen

Prof. Dr. Clemens Hillenbrand lehrt an der Universität Oldenburg.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur 3. Auflage           13
Vorwort zur 1. Auflage           14
Zur Arbeit mit dem Buch           17
1 Einleitung         20
1.1 Gestörter Unterricht - ein pädagogisches Phänomen . _21
1.2 Eine eigene Didaktik?      23
1.3 Unterrichtsstörungen -  ein Thema allgemeiner Didaktik?   25
1.4 Zum Begriff "Unterrichts- und Verhaltensstörungen" 25
2 Didaktische Theorien und Unterrichtsstörungen   29
2.1 Erwartungen an didaktische Theorien 29
2.2 Die bildungstheoretische Didaktik       31
2.3 Die lerntheoretische Didaktik  33
2.4 Die kritisch-kommunikative Didaktik 34
2.5 Didaktik heute       36
2.6 Verortung in der kritisch-kommunikativen Didaktik   36
2.7 Der Aspekt des Störfaktors        38
2.8 Der empirische Zugang: Das Angebots-Nutzungs-Modell des Unterrichts .   _39
2.9 Störfaktoren und ihre Berücksichtigung in der Unterrichtsplanung    42
2.10 Lernfragen         44
3 Ergebnisse allgemeiner Didaktik       45
3.1 Unterrichtsplanung            45
3.2 Artikulation des Unterrichts   47
3.2.1 Stufen des Unterrichts      47
3.2.2 Unterrichtsbeispiel     49
3.2.3 Kritik               50
3.2.4 Lernfragen         51
3.3 Gute Schulen - Guter Unterricht        52
3.3.1 Funktion der Schule      52
3.3.2 Merkmale einer guten Schule  53
3.3.3 Merkmale eines guten Unterrichts   56
Die Sache              57
Das Ziel         58
Der Schüler             60
Die Elementarisierung      61
Die Sozialisierung     63
Überblick              63
3.3.4 Lernfragen        64
3.4 Sozialformen und Differenzierung des Unterrichts .  _64
3.4.1 Sozialformen des Unterrichts  65
3.4.2 Differenzierung des Unterrichts   69
3.4.3 Lernfragen         72
3.5 Problemsituationen des Unterrichts  73
3.5.1 Pädagogische Problemsituationen im Unterricht .     73
3.5.2 Klassifikation            74
3.5.3 Bedingungen        76
3.5.4 Handlungsmöglichkeiten         78
3.5.5 Lernfragen         79
4 Der pädagogisch-didaktische Auftrag des Unterrichts mit schwierigen Schülern .       80
4.1 Das Gutachten zum Deutschen Bildungsrat 1974 .   _81
4.2 Die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz vom 6. Mai 1994 "Zur sonderpädagogischen
Förderung
in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland" .   _82
4.3 Das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG)
.  84
4.4 Rechtliche Grundlagen in Nordrhein-Westfalen .     84
4.5 Ergebnis         86
4.6 Lernfragen         87
5 Historischer Exkurs: Der Unterricht in den ersten Erziehungsklassen .  _88
5.1 Der Auftrag der Volksschule         88
5.2 Störungen von Erziehung und Unterricht  _90
5.3 Begründung der E-Klassen        93
5.4 Erziehung und Unterricht    93
5.5 Prinzipien der E-Klasse     95
Intention der E-Klasse      95
Organisationsstruktur      95
Rahmenbedingungen           96
Erziehung in der E-Klasse    96
Der Lehrer in der E-Klasse        97
Elternarbeit        97
Das Prinzip Re-Integration        98
Erfolg               98
5.6 Kritik               99
5.7 Lernfragen         100
6 Konzeptionen schulischer Förderung bei Verhaltensstörungen    101
6.1 Das Modell gestörten Lernens: Reizreduktion nach Cruickshank
. _103
6.1.1 Hirngeschädigte Kinder     103
6.1.2 Das Prinzip der Reizreduktion  105
6.1.3 Strukturierung der Erziehung  107
6.1.4 Strukturierung von Lern- und Arbeitsmitteln .  108
6.1.5 Prinzipien des Unterrichts für hyperaktive Schüler .  _109
6.1.6 Kritik               110
6.1.7 Lernfragen         111
6.2 Das Modell der Verhaltensmodifikation: Der durchstrukturierte Klassenraum nach Hewett und
Schumacher  111
6.2.1 Hewetts Konzeption im Überblick       112
6.2.2 Der durchstrukturierte Klassenraum nach Schumacher 113
Zielsetzungen            114
Ein statistischer Begriff von Verhaltensstörung . 115
Leitlinien des durchstrukturierten Klassenraums .   _117
Hierarchie von Verhaltenssequenzen 117
Organisation des Unterrichts  119
Pädagogische Interventionen  122
6.2.3 Evaluation         123
6.2.4 Kritik               123
6.2.5 Lernfragen         125
6.3 Das Modell der Verhaltensmodifikation: Kooperative Verhaltensmodifikation nach Redlich und
Schley     128
6.3.1 Die Intention        126
6.3.2 Theoretische Grundlegung und Erweiterung .       128
Klassische Verhaltensmodifikation  129
Selbstbewertungskonzept         130
Kooperation        131
Handlungsstrategie      132
6.3.3 Anwendungsbereiche      133
6.3.4 Beispiele         134
6.3.5 Kritik               135
6.3.6 Lernfragen         137
6.4 Das psychodynamische Modell: Konfliktverarbeitung im Unterricht nach Baulig .     138
6.4.1 Intention des Versuchs      138
6.4.2 Ausagierende Schüler verstehen   139
6.4.3 Handlungsansätze     139
Gestaltung der Lehrer-Schüler-Beziehung .        140
Pädagogische Einwirkung auf Stigmatisierungen .   _141
Konfliktverarbeitung im Unterricht  141
Maßnahmen zur Strukturierung und Ich-Stützung .   _143
Prinzipien der Unterrichtsgestaltung 145
Stärkung des Selbstbewusstseins und Ausbau der Frustrationstoleranz .   _146
Förderung der Realitätsorientierung 147
6.4.4 Beispiele         148
6.4.5 Wertung         150
6.4.6 Entwicklung der Gruppe     150
6.4.7 Kritik               150
6.4.8 Lernfragen         152
6.5 Das psychodynamische Modell: Neutralisierung der Lerninhalte nach Sigrell .       152
6.5.1 Stützung der Persönlichkeit   153
6.5.2 Neutralisierung           154
6.5.3 Entdramatisierung     155
6.5.4 Beispiel               155
6.5.5 Kritik               156
6.5.6 Lernfragen         157
6.6 Das Psychodynamische Modell: Unterricht als Ermutigung   _157
6.6.1 Individualpsychologie und Verhaltensstörungen .   _158
6.6.2 Individualpsychologische Erziehungsprinzipien .     162
6.6.3 Individualpsychologische Gestaltung des Unterrichts . _164
6.6.4 Beispiel               166
6.6.5 Kritik               167
6.6.6 Lernfragen         168
6.7 Das Entwicklungs-Modell: Der Entwicklungstherapeutische Unterricht nach Wood und Bergsson
_168
6.7.1 Basisannahmen           170
6.7.2 Das Entwicklungscurriculum  171
6.7.3 Diagnostik         173
6.7.4 Unterrichtsgestaltung           174
6.7.5 Pädagogisch-therapeutische Interventionen   _177
6.7.6 Team         178
6.7.7 Organisationsstruktur      180
6.7.8 Elternarbeit und Sozialpädagogik   182
6.7.9 Evaluation         182
6.7.10 Kritik               183
6.7.11 Lernfragen         183
6.8 Das Synthese-Modell: Der strukturiert-schülerzentrierte Ansatz nach Neukäter und Goetze  _184
6.8.1 Basisannahmen           184
6.8.2 Phasen der Rehabilitation    185
6.8.3 Evaluation         187
6.8.4 Kritik               187
6.8.5 Lernfragen         188
6.9 Neuere Ansätze der Didaktik bei Unterrichts und Verhaltensstörungen .    188
6.9.1 Therapeutisch orientierter Sonderunterricht .       nach Vernooij _189
Das Prinzip TOS      190
Lehrerbildung       191
Aufbereitung therapeutischer Grundkonzepte .  192
Kritik         193
6.9.2 Sozialdidaktik nach Januszewski        194
Grundlegende Annahmen    194
Unterricht als Sinngestalten   195
Sozialdidaktik       195
Kritik         197
6.9.3 Alltagsästhetischer Ansatz nach Bröcher  _197
Kritik an der Pädagogik bei Verhaltensstörungen   197
Verhaltensstörungen als Ausdruck von Lebensproblemen     198
Alltagsästhetik im Unterricht         199
Kritik         200
6.9.4. Ökologische und systemische Ansätze     201
6.9.5 Lernfragen         203
6.10 Ergebnis         203
7 Prozess und Gestaltung heilpädagogischer Förderung   205
7.1 Rahmenbedingungen der Förderung in besonderen Schulen
_206
7.2 Der Prozess heilpädagogischer Förderung .        208
7.3 Gestaltungsprinzipien      210
7.4 Fördermaterialien     213
7.4.1 Materialien für den primären Einsatzort   _214
7.4.2 Materialien für den sekundären Einsatzort .        215
7.4.3 Materialien für den tertiären Einsatzort   _216
7.5 Der Auftrag der Re-Integration         216
7.5.1 Kriterien der Re-Integration   218
7.5.2 Phasen der Rückführung     219
7.5.3 Erfolgsbedingungen      220
7.5.4 Kritik               221
7.6 Lernfragen         221
8 Reformansätze bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen      222
8.1 Offener Unterricht     222
8.1.1 Zum Begriff "Offener Unterricht"   223
8.1.2 Methodik des Offenen Unterrichts       224
8.1.3 Offener Unterricht als Chance bei Unterrichts- . und Verhaltensstörungen  _225
8.1.4 Probleme im Offenen Unterricht        226
8.1.5 Evaluation         227
8.1.6 Kritik               229
8.1.7 Lernfragen         231
8.2 Inklusion und Integration: Gemeinsamer Unterricht von Schülern mit und ohne Verhaltensstörungen
_232
8.2.1 Der Begriff "Integration"         234
8.2.2 Die besondere Problematik der Integration   _von Schülern mit Verhaltensstörungen
_236
8.2.3 Modelle der Integration     237
8.2.4 Didaktische Fragen der Integration       239
8.2.5 Ergebnis         239
8.2.6 Lernfragen         240
9 Beratung bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen      241
9.1 Kollegiale Beratung      242
9.2 Handlungsstrategie zur Konfliktlösung   _244
9.2.1 Zum Begriff "Konflikt"     245
9.2.2 Handlungsmatrix zur Konfliktlösung 246
9.2.3 Analysebeispiel      249
9.2.4 Kritik               251
9.3 Lernfragen         251
10 Die Perspektive der Betroffenen   252
10.1 Die Perspektive der Lehrer        253
10.2 Die Perspektive der Eltern    255
10.3 Die Perspektive der Schüler   258
10.4 Ergebnis         261
10.5 Lernfragen         262
11 Ergebnis         263
Literatur                267

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3825220808
10-stellige ISBN 382522080X
Verlag UTB GmbH
Sprache Deutsch
Auflage 3. Auflage im Jahr 2011
Anmerkungen zur Auflage 3., aktualisierte Auflage
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 9. März 2011
Seitenzahl 287
Illustrationsbemerkung 14 Abbildungen, 11 Tabellen
Format (L×B×H) 18,6cm × 12,1cm × 2,2cm
Gewicht 302g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Erziehung, Bildung
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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