Die propagandistische Ausbeutung der Schlacht von Stalingrad und ihre Grenzen – Maik Kretschmar | buch7 – Der soziale Buchhandel
Bitte warten ...
icon suche icon merkliste icon warenkorb
Blick ins Buch
Autor/in: Maik Kretschmar
Autor/in: Maik Kretschmar

Die propagandistische Ausbeutung der Schlacht von Stalingrad und ihre Grenzen

Die NS-Propaganda und ihre Wirkungen

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: gut, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Morgenstunden des 2. Februar 1943 kapitulierte der nördliche Kessel in Stalingrad.

Damit war auch der letzte deutsche Widerstand , in jener von der Nazi-Propaganda zu "einer der größten militärischen Entscheidungen der Geschichte" (BI 19.9.42) stilisierten Schlacht, endgültig gebrochen. Und noch vielmehr, denn mit der Niederlage von Stalingrad war faktisch ebenso bereits der Zweite Weltkrieg, welcher jedoch noch mehr als zwei Jahre weiter wüten sollte, für Hitlerdeutschland verloren.

Hatte etwa Generalfeldmarschall Erich von Manstein als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Don (Klee 2008: 390), dem in der Operation "Wintergewitter" vom Dezember 1942 der Entsatz  der eingeschlossenen deutschen Truppen misslang, bis hierhin noch auf ein "Remis" des Krieges im Osten gehofft (Manstein 1991: 474), so war angesichts der horrenden Verluste an Mensch und Material nun auch für ihn die absolute militärische Unterlegenheit der Wehrmacht offenbart worden. Nie wieder sollte sie in diesem Krieg zu einer erfolgreichen Großoffensive antreten. Vielmehr zogen sich die deutschen Truppen von diesem Zeitpunkt an stetig zurück, bis sie am 9. Mai 1945 bedingungslos kapitulieren mussten.

Viel ist seit jeher über den "Mythos Stalingrad" (Kumpfmüller 1995), die Ereignisse zwischen September 1942 und Februar 1943 publiziert worden, aus militärhistorischer Perspektive, aus Sicht einzelner Soldaten oder Offiziere, die den "Rattenkrieg" (BI 9.10.42) von Stalingrad am eigenen Leibe erfahren hatten und natürlich aus belletristischer Sichtweise, die den heroisch verklärten Kampf der Infanterie in den Ruinen der Stadt häufig zum Ausgangspunkt nahm. Stellvertretend für die Fülle an Werken seien dabei an dieser Stelle lediglich Theodor Plieviers "Stalingrad" aus dem Jahr 1946 oder gleichnamige Werke, etwa von Heinz Schröter 1954 sowie Guido Knopp 2002 genannt. Weitere als Grundlagenliteratur zur Thematik geltende, für vorliegende Arbeit zurate gezogene Quellen, werden stattdessen nachfolgend an geeigneten Stellen eingearbeitet.

Und dennoch hat es trotz jener Flut an Literatur bis zu diesem Zeitpunkt, in dem sich der Angriff auf Stalingrad zum 70. Mal jährt, nach meinem Kenntnisstand noch immer keinen Versuch gegeben, sich aus einer politikwissenschaftlichen Perspektive, systematisch mit der Propagandanutzung der Schlacht von Stalingrad einerseits sowie ihrer Reichweite und Wirkung innerhalb der deutschen Bevölkerung andererseits auseinanderzusetzen.
...

E-Book 11/2012
Ebook-epubePub Ebook-openkein Kopierschutz
  • Ebook-funktion-ereadereReader
  • Ebook-funktion-kindlekindle
  • Ebook-funktion-computerComputer
  • Ebook-funktion-smartphoneSmartphone

Ebook-funktion-keinaccountkein Adobe Account notwendig | Ebook-funktion-schriftSchriftgröße ist veränderbar/einstellbar


Sie erhalten nach dem Kauf das Buch als ePub, die Sie in jedem E-Book-Reader bzw. in jeder Reader-Software (z.B. dem kostenlosen Calibre) anzeigen können. Bei ePubs kann die Schriftart und Anzeige z.B. an Ihren Reader angepasst werden. Wir empfehlen dieses Format, da es ohne DRM (digitales Rechte-Management) auskommt.


In absehbarer Zeit verfügbar
Spenden icon Dank Ihres Kaufes spendet buch7 ca. 0,59 € bis 1,10 €.

Die hier angegebene Schätzung beruht auf dem durchschnittlichen Fördervolumen der letzten Monate und Jahre. Über die Vergabe und den Umfang der finanziellen Unterstützung entscheidet das Gremium von buch7.de.

Die genaue Höhe hängt von der aktuellen Geschäftsentwicklung ab. Natürlich wollen wir so viele Projekte wie möglich unterstützen.

Den tatsächlichen Umfang der Förderungen sowie die Empfänger sehen Sie auf unserer Startseite rechts oben, mehr Details finden Sie hier.

Weitere Informationen zu unserer Kostenstruktur finden Sie hier.

Benachrichtigung

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3656311911
10-stellige ISBN 3656311919
Verlag GRIN Verlag
Sprache Deutsch
Auflage 1. Auflage im Jahr 2012
Anmerkungen zur Auflage 1. Auflage
Editionsform Non Books / PBS
Einbandart E-Book
Typ des digitalen Artikels ePub
Copyright Kein Kopierschutz
Erscheinungsdatum 15. November 2012
Seitenzahl 46
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
Bestseller aus dieser Kategorie

Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie

Noch nicht das passende gefunden?
Verschenken Sie einfach einen Gutschein.

Auch hier werden natürlich 75% des Gewinns gespendet.

Gutschein kaufen

Was unsere Kund/innen sagen:

Impressum Datenschutz Hilfe / FAQ