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materializing feminism

Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität

>Materialize

Softcover-Buch 12/2018
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Autoreninformationen

Gudrun-Axeli Knapp (Dr. phil. habil) war bis 2010 Professorin am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Leibniz Universität Hannover. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Soziologie des Geschlechterverhältnisses, feministische Theorie und Epistemologie und Intersektionalität. Zuletzt ist von ihr erschienen: "Arbeiten am Unterschied. Eingriffe feministischer Theorie" (2014, Innsbruck: StudienVerlag) sowie "Im Widerstreit. Feministische Theorie in Bewegung" (2012, Wiesbaden: Springer VS).

Juliana Moreira Streva ist Doktorandin der Rechtswissenschaft am interdisziplinären Graduiertenkolleg »Human Rights under Pressure - Ethics, Law, and Politics« an der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Hebrew University of Jerusalem /Stand 2018). Sie hat Staatstheorie und Verfassungsrecht an der Pontifícia Universidade Católica do Rio de Janeiro (PUC-Rio) studiert und war Visiting Researcher am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaften an der Brown University.

Verena Letsch wurde 1987 in einem Dorf in der Eifel geboren - je einen (kräftigen) Steinwurf von den Geburtsorten von Maria Mies und Karl Marx entfernt. Sie lebte und studierte Sozialwissenschaften in Hannover, Berlin, Wien und New York, wo sie mit ganz unterschiedlichen Frauen debattieren und kämpfen konnte: gegen das Abtreibungsverbot, für die Rechte von Sexarbeiterinnen und gegen das kapitalistische Patriarchat. Sie lebt in Berlin und arbeitet als Referentin für den Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg.

Isabell Merkle ist Politikwissenschaftlerin und katholische Theologin und wohnt inzwischen in Berlin. Obwohl es weit über die erste Hälfte ihres Lebens nicht so aussah, hat sie seit Studienbeginn mehrere feministische Lesekreise gegründet. In und um diese herum hat sie viel Zeit und Leidenschaft darauf verwendet, Gesprächsfäden mit sehr unterschiedlichen Frauen zu knüpfen und weiterzuspinnen. Weil ihr das so viel bedeutet, freut sie sich sehr, dass sie zusammen mit Verena Letsch ein paar Fäden in das Gewebe von materializing feminism einflechten konnte.

Meret Matthes wurde in Dortmund geboren und wohnt jetzt in Berlin. Dazwischen hat sie Frauenbande geschmiedet, den Antifaschismus hochgehalten, Politik- und Geschlechterwissenschaften studiert und Unverzeihliches über den Kapitalismus gelernt. Sie hat u.a. im Altenheim, als Betriebsrätin und für die Gewerkschaft gearbeitet und ist zutiefst unzufrieden mit den Verhältnissen. Deshalb arbeitet sie mit ihren Freund*innen seit fast 20 Jahren an deren Überwindung. Manchmal liegt sie aber auch einfach nur auf dem Sofa.

Andrea Trumann arbeitet als Sozialpädagogin in einem feministischen Mädchenprojekt in Berlin und hat eine Tochter. Seit über 25 Jahren ist sie in verschiedenen Gruppierungen aktiv, um an der Aufhebung des schlechten Ganzen mitzuarbeiten. Daraus entstanden immer wieder Publikationen. Darunter das in der theorie.org-Reihe des Schmetterling-Verlags 2002 erschienene Buch: Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus.

Fabian Hennig übt sich in der materialistischen Kritik des Geschlechterverhältnisses. Als Geschlechterforscher lehrt er zur materialistischen Kritik der Diskurstheorie sowie des New Materialism. Als Publizist veröffentlicht er Essays zum sogenannten »Anti-Genderismus«, zum Kampf um reproduktive Rechte, zu Liebe und Sex sowie geschlechtlicher Arbeitsteilung in der Postmoderne. Aktuell forscht er zum Wandel von Männlichkeit und den Diskurs um neue männliche Verhütungsmittel.

Anna Stiede ist Politologin. Als politische Bildnerin, Übersetzerin (für das Istoreco Institut) und Kommunikationstrainerin sind ihre Themen die Geschichten sozialer Bewegungen, Reproduktionsökonomie und Kommunikation. Sie liebt es, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und betreibt durch Workshop- und Trainingsformate Erkundungen zu (digitaler) Kommunikation und kollektiver Ermächtigung. Gemeinsam mit anderen tollen Frauen gründete sie das Politologinnen-Institut: www.politologinnen.de

Dr. Lucia Artner studierte Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie sowie Mittlere und Neuere Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen u.a. auf Material Care, Ageing, feministische Perspektiven auf Care, ethnografische Forschungsmethoden und Transnational Studies.

Bini Adamczak, 1979, arbeitet als freie (lies: prekäre) Autorin und Künstlerin in Berlin. 2004 erschien Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird, dessen englische Übersetzung 2017 einen antikommunistischen Shitstorm in der US-Rechten auslöste. 2007 veröffentlichte sie Gestern Morgen. Über die Einsamkeit kommunistische Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft. 2017 folgten Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman. Vom möglichen Gelingen der Russischen Revolution sowie Beziehungsweise Revolution, 1917, 1968 und kommende. Bini Adamczak ist Mitglied der >jour fixe initiative berlin<.>

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3897713192
10-stellige ISBN 3897713195
Verlag Unrast Verlag
Sprache Deutsch
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Softcover-Buch
Erscheinungsdatum 4. Dezember 2018
Seitenzahl 248
Format (L×B×H) 21,1cm × 14,1cm × 3,2cm
Gewicht 281g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 5% (im angegebenen Preis enthalten)
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