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Autor/in: Ralf Bohnsack
Autor/in: Ralf Bohnsack

Praxeologische Wissenssoziologie

Der Band versteht sich als Beitrag zur Praxistheorie in Verbindung zur qualitativ-empirischen Forschung. Die hier ausgearbeiteten und erläuterten Kernbegriffe der Praxeologischen Wissenssoziologie sind zugleich wesentliche Grundlage der Dokumentarischen Methode. Nicht zuletzt handelt es sich auch um eine Hinführung zur Wissenssoziologie des Klassikers Karl Mannheim. Integriert werden Bezüge zur Ethnomethodologie, zur Sozialphänomenologie
wie auch zur Kultursoziologie von Pierre Bourdieu, zur Identitätstheorie von Erving Goffman sowie Aspekte der Systemtheorie.

Taschenbuch 06/2017
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Autoreninformationen

Ralf Bohnsack, Dr. rer. soc., Dr. phil. habil., Dipl. Soz., ist emeritierter Universitätsprofessor a. D. der Freien Universität Berlin.

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Überblick 11
2 Von der Ethnomethodologie zur Praxeologie 29
2.1 Karl Mannheims Kritik am Rationalismus und seine Theorie der Weltanschauungsinterpretation 29
2.2 Die Kritik der Ethnomethodologie am Modell des »rational man« 31
2.3 Die Dokumentarische Methode der Ethnomethodologie und die Notwendigkeit von Differenzierungen 33
2.4 Die Bindungen der Ethnomethodologie an die Sozialphänomenologie 36
2.5 Der Begriff der Regel in der Ethnomethodologie: normative Regeln und Basisregeln 38
2.5.1 Basisregeln als »Idealisierungen« der Herstellung von Intersubjektivität und Zeitlichkeit 39
2.5.2 Der prekäre, situationistische und diskontinuierliche Charakter des Handelns 40
2.6. Die De-Konstruktion der definitorischen und interpretativen Herstellung von Wirklichkeit in den empirischen Analysen 42
2.6.1 Organisationen als selbstreferentielle Systeme in empirischer Analyse 43
2.6.2 Genetische Analyseeinstellung und »ethnomethodologische Indifferenz« 44
2.7 Der unzureichende theoretische und methodologische Zugang zur Praxis 45
2.8 Wegweisende empirische Analysen und ihr Zugang zur Praxis 47
2.9 Der Regelbegriff in Ethnomethodologie und Praxeologischer Wissenssoziologie und im Kontext der sozialwissenschaftlichen Diskussion 49
2.9.1 Der infinite Regress 52
2.9.2 Spannungsverhältnis und notorische Diskrepanz von konjunktiver und
kommunikativer resp. performativer und propositionaler Logik 54
2.9.3 Die Bewältigung der notorischen Diskrepanz im Medium des konjunktiven
Erfahrungsraums 56
2.10 Karl Mannheim, Ethnomethodologie und Praxeologie. Ein Zwischenfazit 58
3 Konjunktives und kommunikatives Wissen und Handeln 63
3.1 Konjunktives Wissen und habituelles Handeln 63
3.1.1 Kollektivvorstellungen und konjunktiver Erfahrungsraum 64
3.1.2 Die existenzielle Ebene der Handlungspraxis und der Sozialität 66
3.1.3 Die konjunktive im Unterschied zur kommunikativen Begriffsbildung 72
3.1.4 Die Primordialität des existenziellen sozialen Prozesses gegenüber der Konstitution signifikanter Symbole und des Selbst 74
3.1.5 Genetische bzw. dokumentarische Interpretation: das Erfassen der Funktionalität 76
3.2 Kommunikatives Wissen und Handeln 81
3.2.1 Die Bedeutung der Sozialphänomenologie für die Rekonstruktion des kommunikativen Wissens und Handelns 83
3.2.2 Orientierungsschemata als Grundkategorie der Rekonstruktion kommunikativen Wissens und Handelns 84
3.2.3 Die Theoriekonstruktionen des Common Sense und deren kritische Eigenschaften 87
3.2.4 Idealtypus des Common Sense versus praxeologischer Idealtypus 89
3.3 Die Unterscheidung von performativer und propositionaler Dimension 92
3.3.1 Performative Performanz und proponierte Performanz 93
? Unterschiede zur Sprechakttheorie
? Die wechselseitige Validierung von performativer und proponierter Performanz
3.3.2 Zur Differenzierung von performativer und propositionaler Dimension in der Bildinterpretation 96
3.3.3 Proponierte Performanz im Unterschied zu theoretisierenden
Propositionen 98
4 Die Komplexität des konjunktiven Erfahrungsraums 102
4.1 Die Doppelstruktur des konjunktiven Erfahrungsraums 103
4.2 Der konjunktive Erfahrungsraum und das kollektive Gedächtnis 109
4.3 Der konjunktive Erfahrungsraum und sein Hintergrund: die Erlebnisschichtung 115
4.4 Die mehrfache Mehrdimensionalität des konjunktiven Erfahrungsraums 117
4.4.1 Die Mehrdimensionalität der Kategorienbildung 117
4.4.2 Die Mehrdimensionalität der Typenbildung 117
4.4.3 Die Mehrebenenanalyse 120
Interaktive Erfahrungsräume und Gruppen in Relation zu gesellschaftlichen Erfahrungsräumen Individuelle im Unterschied zu konjunktiven Erfahrungsräumen
4.5 Organisationen und ihre Erfahrungsräume 128
4.5.1 Die doppelte Doppelstruktur der Erfahrungsräume in Organisationen 129
4.5.2 Die doppelte Mehrdimensionalität der Erfahrungsräume in Organisationen 131
4.5.3 Mitgliedschaftsregeln: die Verdoppelung der Zugehörigkeit 134
4.5.4 Strukturelle Fremdrahmung als Konstituens von Organisationen 134
4.6 Die Komplexität des konjunktiven Erfahrungsraums: eine Zusammenfassung 138
5 Zur Vielschichtigkeit des impliziten Wissens 142
5.1 Performative Performanz: inkorporiertes und habitualisiertes Wissen 144
5.1.1 inkorporiertes und habitualisiertes Wissen als Wissen in Zeuggebrauch und Motorik und als konjunktives Wissen 145
5.2 Proponierte Performanz 151
5.3 Imaginatives und imaginäres Wissen 152
5.4 Das imaginative Wissen im Bereich des Zeuggebrauchs 153
5.5 Die begrifflich-typenhafte Imagination im konjunktiven und kommunikativen Bereich 154
5.6 Imaginative und imaginäre soziale Identitäten 157
5.6.1 Imaginäre soziale Identität als absurder »Traum« 157
5.6.2 Imaginative soziale Identitäten: Identitätsnorm und Meta-Identität 165
5.6.3 Imaginative soziale Identitäten im fiktiven Bild 167
5.7 Imaginäre resp. fiktive konjunktive Erfahrungsräume 172
5.8 Imagination, Fiktion und Ideologie 177
5.8.1 Von der Ideologienlehre zur soziologischen Erkenntnistheorie 178
5.8.2 Die Geltungskriterien der Konsistenz und Authentizität 182
6 Bild und Orientierungsrahmen 186
6.1 Der Paradigmenwechsel von der Ikonografie zur Ikonologie als Wechsel von der propositionalen zur performativen Logik 186
6.1.1 Die Gesamtkomposition des Bildes auf der Ebene der performativen Performanz 187
6.1.2 Der »iconic turn« und die Sozialwissenschaften 190
6.1.3 Die Differenzierung von abgebildeten und abbildenden BildproduzentInnen in der Fotointerpretation 190
6.2 Zur kategorialen Systematik inkorporierter Praktiken der Abgebildeten:
Geste, operative und institutionalisierte Handlung 194
6.3 Zur kategorialen Systematik inkorporierter Praktiken der Abgebildeten:
Habitus, Identität, Pose, Lifestyle und Orientierungsrahmen 197
6.3.1 Pose und Habitus - erste empirische Annäherungen 198
6.3.2 De-Kontextuierung als Konstituens der Pose 201
6.3.3 Der Lifestyle im Spannungsfeld von Körperpraxis und Körperimagination 202
6.3.4 Bildkommunikation: Die Verständigung im Medium des Bildes 204
6.3.5 Ent-Individualisierung als Konstituens der Pose 205
6.4 Lifestyle, Pose und Übergegensätzlichkeit 207
6.4.1 Mediation zwischen Pose und habitualisierter Alltäglichkeit 211
6.4.2 Erstarrung als Konstituens der Pose 212
6.4.3 Pose ohne Intention 214
7 Gesellschaftliche Erfahrungsräume: Milieu und Generation 216
7.1 Milieu als ein Begriff der »Mittelsphäre« und als »objektiv-geistiger Strukturzusammenhang« 216
7.2 Generationenmilieus und der >ZeitgeistZeitgeistPraxisrelevanzAngewandte Forschungangewandter

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3825287085
10-stellige ISBN 3825287084
Verlag UTB GmbH
Sprache Deutsch
Originalsprache Deutsch
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 12. Juni 2017
Seitenzahl 367
Format (L×B×H) 24,2cm × 17,2cm × 2,5cm
Gewicht 703g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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