Unternehmensethik – Andreas Suchanek | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Unternehmensethik

In Vertrauen investieren

Niemand möchte mit einem Unternehmen kooperieren, dem man nicht vertraut.
Deshalb ist verantwortliches Handeln sinnvoll:
als Investition in die eigene Vertrauenswürdigkeit.
Andreas Suchanek klärt, was das konkret bedeutet und was Unternehmen tun können, um die Enttäuschung von Vertrauenserwartungen zu vermeiden.

Taschenbuch 04/2015
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Autoreninformationen

Prof. Dr. Andreas Suchanek lehrt Unternehmensethik an der HHL-Leipzig Graduate School of Management und ist Vorstandsmitglied im Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort V
Abbildungsverzeichnis XII
Kapitel 1: Einleitung 1
1.1 Wie wichtig ist (Unternehmens-)Ethik? 2
1.1.1 Zwei Perspektiven 2
1.1.2 Sind ethische Aussagen trivial? 4
1.1.3 Ist Ethik gehaltlos? 9
1.1.4 Ist Verantwortung ein "Luxus"? 10
1.2 Sieben Thesen 12
1.3 Spielzüge, Spielregeln, Spielverständnis 17
1.3.1 Das Schema 17
1.3.2 Das Beispiel Straßenverkehr 19
1.3.3 Das Beispiel Sport 21
1.3.4 Das Beispiel Gesundheitswesen 25
1.4 "Is Business Bluffing Ethical?" 30
Interview Michael Cortelletti 34
Erster Abschnitt: Moralisches Urteilsvermögen 37
Einleitung 37
Kapitel 2: Freiheit 38
2.1 Der Wert der Freiheit 38
2.2 Freiheit und das Drei-Ebenen-Schema 39
2.2.1 Spielzüge 39
2.2.2 Spielregeln 40
2.2.3 Spielverständnis 41
2.3 Wollen und Können: Der praktische Syllogismus 42
2.4 Investieren in Bedingungen 46
2.4.1 Einleitung 46
2.4.2 Das Konzept Investition 48
2.4.3 Selbstbindung (I) 49
2.4.4 Investitionen in Bedingungen 51
Kapitel 3: Kooperation 54
3.1 Einbettung in Interaktionen 54
3.2 Formen der Kooperation 55
3.2.1 Nutzung von Gemeingütern 56
3.2.2 Wechselseitige Anerkennung von Verfügungsrechten 56
3.2.3 Ressourcenzusammenlegung 57
3.2.4 Tausch 58
3.2.5 Arbeitsteilung 58
3.2.6 Risikomanagement 59
3.3 Dilemmastrukturen 59
Kapitel 4: Vertrauen 64
4.1 Einführung 64
4.2 Funktionen von Vertrauen 67
4.3 Das Vertrauensspiel 69
4.3.1 Der Vertrauensgeber 71
4.3.1.1 Verletzlichkeit 72
4.3.1.2 Auszahlungen 73
4.3.1.3 Unsicherheit 74
4.3.1.4 Alternativen 75
4.3.1.5 Erwartungen des Vertrauensgebers 77
4.3.1.6 Arten des Vertrauens 81
4.3.1.7 Einstellung ("Spielverständnis") des Vertrauensgebers 81
4.3.2 Der Vertrauensnehmer 83
4.3.2.1 Situativer Interessenkonflikt 83
4.3.2.2 Selbstbindung (II) 85
4.3.2.3 Vertrauenswürdigkeit 87
Exkurs: Start-ups, Business Angels und Vertrauen 90
4.4 Signale 93
4.4.1 Allgemeines 93
4.4.2 Eine fundamentale Asymmetrie 94
4.4.3 Relevante Inkonsistenzen (I) 97
Beispiel: Kaffeefahrten 104
4.5 Handlungsmöglichkeiten des Vertrauensgebers 105
4.5.1 Screening 106
Exkurs: Vertrauensindustrie 107
4.5.2 Gestaltung der Handlungsbedingungen des Vertrauensnehmers 110
4.5.3 Kontrolle 111
4.6 Dialog 113
Exkurs: Der Wittenberg-Prozess der Chemie-Sozialpartner 114
Interview Michael Vassiliadis 117
Kapitel 5: Das größere Bild 122
5.1 Einführung 122
5.2 Die Sozialdimension 123
5.2.1 Unerwünschte Kooperationen 124
5.2.2 Erwünschte Konflikte (Wettbewerb) 126
Exkurs: Zwei Arten von Wettbewerbsprozessen 129
5.2.3 Der Referenzpunkt: gesellschaftliche Kooperation bzw. Konsens 130
5.3 Die Zeitdimension 132
5.3.1 Einführung 132
5.3.2 Stabilität und Wandel 133
5.3.3 Vermögenswerte 135
5.3.4 Die Vermeidung von Endspielen 136
5.3.5 Die Kostbarkeit der Zeit 138
Kapitel 6: Handlungsorientierungen 140
6.1 Orientierungspunkte 140
6.2 Versprechen 143
6.3 Regeln 144
6.3.1 Einführung 144
6.3.2 Die Funktion von Regeln 145
6.3.3 Das Dilemma zweiter Ordnung 148
6.3.4 Die Kosten von Regeln 150
6.3.5 Die Offenheit von Regeln 151
6.3.6 Spielregeln und Spielverständnis 152
6.4 Werte 153
6.4.1 Funktionen von Werten 153
6.4.2 "Grundwerte" 155
6.4.2.1 Solidarität 155
6.4.2.2 Respekt 156
6.4.2.3 Fairness 158
6.4.2.4 Nachhaltigkeit 159
Kapitel 7: Der moral point of view 162
7.1 Moralisches Urteilsvermögen 162
7.2 Aspekte moralischer Urteile 164
7.2.1 Handlungsfolgen 165
7.2.2 Intentionen 167
7.2.3 Tugenden 169
7.2.4 Institutionen 172
7.3 Verantwortung 173
7.4 Bereuen 176
7.4.1 Der Grundgedanke 176
7.4.2 Stufen des Bereuens 177
7.4.3 Die Verantwortlichkeit der anderen Seite 179
7.5 Relevante Inkonsistenzen (II) 180
7.6 Der Unparteiische Betrachter 182
7.6.1 Die Idee 182
7.6.2 Der normativistische Kurzschluss 183
7.6.3 Der empiristische Kurzschluss 185
7.7 Die Goldene Regel 187
Exkurs: Tit-for-Tat - Dispositionen, die die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil begünstigen 191
Zweiter Abschnitt: Werte und Wirklichkeit 195
Einleitung 195
Beispiel: Was hindert uns an gegenseitiger Wertschätzung? 197
Kapitel 8: Der Grundkonflikt von Moral und Eigeninteresse 201
Kapitel 9: Bedingungen 206
9.1 Die menschliche Natur 207
9.1.1 Einführung 207
9.1.2 Anreize: Die Macht situativer Umstände 211
9.1.3 Urteile: Die Macht selektiver Wahrnehmungsmuster 216
9.2 Die Zeitdimension 219
9.2.1 Das Problem des Vergessens 220
9.2.2 Das Problem der Myopie 221
9.2.3 Das Problem der Zeitknappheit 224
9.3 Sozialdimension 226
9.3.1 Einführung 226
9.3.2 Entfremdung und die Funktionalität sozialer Systeme 229
9.3.3 Die Probleme kollektiver Selbstbindung 230
Dritter Abschnitt: Die Verantwortung von Unternehmen 235
Einleitung 235
Kapitel 10: Märkte als Kontexte von Unternehmen 237
10.1 Die Kritik an der Marktwirtschaft 238
10.2 Ist eine Zentralverwaltungswirtschaft eine relevante Alternative? 239
10.3 Die Funktionsweise von Märkten 241
10.4 Die moralische Qualität von Märkten 243
10.5 Bedingungen funktionierender Marktwirtschaft 244
Interview Stephen B. Young 247
Kapitel 11: Unternehmen als Zurechnungssubjekte für Verantwortung 251
11.1 Was ist ein Unternehmen? 251
11.2 Unternehmen als Träger von Verantwortung 255
11.3 Die Organisation von Verantwortung 258
11.4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen natürlichen und korporativen Akteuren 259
Kapitel 12: Die Verantwortung von Unternehmen 264
12.1 Einleitung 264
12.2 Unternehmensverantwortung durch Wohltätigkeit? 266
12.3 Unternehmensverantwortung durch Gewinnerzielung? 268
12.4 Unternehmensverantwortung durch Erfüllung legitimer Vertrauenserwartungen 272
Interview Dietmar Kokott 278
Kapitel 13: Relevante Inkonsistenzen (III) 283
13.1 Zum Verständnis relevanter Inkonsistenzen 283
Beispiel: Der Fall der Dongria Kondh 287
Beispiel: Der Fall Ford Pinto 288
Beispiel: Der Fall Enron 291
13.2 Identifikation 293
13.3 Diagnose 298
13.3.1 Die Umweltbedingungen des Unternehmens 299
13.3.2 Das "Wollen" des Unternehmens 300
13.3.3 Das "Können" des Unternehmens 301
13.3.4 Stakeholdererwartungen 303
13.4 Prävention 304
13.4.1 Intentionen 305
13.4.2 Tugenden 308
Exkurs: Whistleblowing 310
13.4.3 Unterstützende institutionelle Strukturen 312
Exkurs: Die Federal Sentencing Guidelines 314
13.5 Therapie 317
Ausblick: Die Verantwortung der Stakeholder 320
Literaturverzeichnis 324
Personenregister 333

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3825239909
10-stellige ISBN 382523990X
Verlag UTB GmbH
Sprache Deutsch
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 22. April 2015
Seitenzahl 336
Format (L×B×H) 21,8cm × 15,1cm × 2,2cm
Gewicht 476g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Wirtschaft
Mehrwertsteuer 5% (im angegebenen Preis enthalten)
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