Was ist Gesellschaft? – Thomas Schwietring | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Was ist Gesellschaft?

Einführung in soziologische Grundbegriffe

Die grundlegende Einführung in zentrale soziologische Grundbegriffe in 3., vollständig überarbeiteter und erweiterter Auflage.

Die soziologische Sicht auf Gesellschaft lässt viele vertraute Phänomene in einem anderen Licht erscheinen. Neben Neugier, kritischem Blick und Mut zu eigenen Fragen sind hierfür die Kenntnis von soziologischen Methoden, Begriffen und Theorien eine unabdingbare Voraussetzung.

Anschaulich und an konkreten Beispielen führt Thomas Schwietring in das soziologische Denken und in zentrale soziologische Grundbegriffe ein. Er zeigt, welche Argumente und wissenschaftlichen Modelle den Begriffen zugrunde liegen und eröffnet allen Interessierten ein Verständnis der gesellschaftlichen Zusammenhänge. Jedes Kapitel bündelt die Auswahl an Begriffen mit einer einleitenden Fragestellung und schließt mit einer Zusammenfassung sowie Hinweisen auf weiterführende Literatur. Der Band richtet sich an alle, die genauer über Gesellschaft nachdenken wollen, und zugleich an jene, die nach einer Einführung in das Fach Soziologie suchen.

Taschenbuch 05/2020
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Autoreninformationen

Dr. Thomas Schwietring lehrte zuletzt an der Universität Duisburg-Essen und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich "Biologische Innovation und Ökonomie" mit dem Schwerpunkt Strategie beim Projektträger Jülich.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort  17
1 Was ist Gesellschaft?  19
1.1 Einführung: Gesellschaft als die Welt des Menschen  19
1.1.1 Einführung: Ist Gesellschaft sichtbar?  20
1.1.2 Gesellschaft und die Deutung des eigenen Selbst  21
1.1.3 Gesellschaft als allgegenwärtige Tatsache  22
1.1.4 Trugbilder  23
1.2 Gesellschaft, Vergesellschaftung oder Gemeinschaft?  24
1.2.1 Gesellschaft oder Vergesellschaftung?  24
1.2.2 Gesellschaft und Gemeinschaft  25
1.2.3 Gesellschaft oder Gesellschaften  28
1.2.4 Gesellschaften in Bewegung  29
1.3 Lektüreanregungen  32
1.4 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  32
2 Besteht eine Gesellschaft aus Menschen?  33
2.1 Gruppen und ihre Mitglieder  34
2.2 Gesellschaft als objektive Tatsache  35
2.2.1 Sprache als soziale Tatsache  37
2.2.2 Zwänge, Entlastungen und Möglichkeiten  37
2.3 Regeln und ihre Geltung  38
2.3.1 Vielfalt und Widersprüchlichkeit von Regeln 39
2.3.2 Wandelbarkeit  40
2.3.3 Verbote und Anreize  41
2.3.4 Intersubjektivität oder objektive Ordnung?  41
2.4 Ordnungsbildung als Emergenz  43
2.4.1 Die Entstehung von Bedeutung als emergente Ordnung  44
2.4.2 Emergenz  44
2.5 Anonyme Funktionszusammenhänge  45
2.5.1 Industriegesellschaften und Arbeitsteilung  46
2.5.2 Funktionale Differenzierung  48
2.5.3 Technik als Akteur und Teil von Gesellschaft  50
2.6 Geschichtlichkeit  52
2.7 Fazit  54
2.8 Lektüreanregungen  54
2.9 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  55
3 Hat eine Gesellschaft Grenzen?  57
3.1 Einheit und Grenze  58
3.2 Räumliche Grenzen: Haben Gesellschaften ein Territorium?  58
3.2.1 Gesellschaft und Nationalstaat  59
3.2.2 Globalisierung oder Weltgesellschaft?  62
3.2.3 Weltsystem, Weltgesellschaft oder globale Netzwerke?  63
3.2.4 Verliert oder gewinnt der Nationalstaat an Bedeutung?  65
3.2.5 Grenzen, Grenzregime und Grenzräume  66
3.2.6 Raum als symbolische Ordnung  68
3.2.7 Vergesellschaftungen jenseits territorialer Grenzen 68
3.3 Wer gehört dazu? Zugehörigkeit als innere Grenze  69
3.3.1 Die Bevölkerung der Gesellschaft  69
3.3.2 Staatsbürgerschaft  70
3.3.3 Zugehörigkeit, Identifikation und Anerkennung  71
3.3.4 Der Fremde  71
3.4 Kann man Gesellschaft verlassen?  72
3.4.1 Anonymität als soziale Beziehung  74
3.5 Exkurs: Gibt es »Gesellschaftstheorie«?  75
3.5.1 Kapitalismus, Industriegesellschaft, Modernisierung  76
3.5.2 Gesellschaftsdiagnosen und Gesellschaftsbegriffe  77
3.6 Fazit: Gesellschaft geschieht  79
3.7 Lektüreanregungen  79
3.8 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  80
4 Wie ist Gesellschaft möglich?  81
4.1 Einführung  81
4.1.1 Gibt es isolierte Subjektivität?  82
4.2 Gesellschaft, Subjektivität und Sozialität  84
4.2.1 Sozialisation  84
4.2.2 Evolutionäre Perspektive  85
4.2.2.1 Evolution und Emergenz  86
4.2.2.2 Soziokulturelle Evolution 87
4.2.2.3 Sprache  88
4.2.2.4 Fazit  89
4.3 Der Mensch als soziales Wesen  89
4.3.1 Philosophische Anthropologie: instinktarm, aber weltoffen  90
4.3.1.1 Arbeit und Weltaneignung  91
4.3.2 Menschen werden geboren und sterben  91
4.3.2.1 Natalität: Die Chance, bei null anfangen zu können  92
4.4 Fazit  93
4.5 Lektüreanregungen  93
4.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  94
5 Wie wirklich ist soziale Wirklichkeit?  95
5.1 Einführung: Welche Wirklichkeit? 96
5.1.1 Alltagswissen und alltägliche Normalität  97
5.1.2 Was wissen wir über Gesellschaft?  98
5.1.3 Soziale und mediale Wirklichkeit  98
5.2 Gesellschaft als soziale Wirklichkeit  100
5.2.1 Die Definition der Situation  101
5.2.1.1 Geteilte Situationsdeutungen  103
5.2.2 Selbsterfüllende Prophezeiungen  104
5.2.3 Verdinglichung und Konstruktion  106
5.2.4 Konstruktion und Wirklichkeit  107
5.2.5 Die menschliche Welt besteht aus Sinn  109
5.3 Alltagswissen: Wissen, ohne es zu wissen  109
5.3.1 Alltagswissen und soziale Wirklichkeit  110
5.3.1.1 Sprache und Wirklichkeit  111
5.3.1.2 Soziale Wirklichkeit als Lebenswelt  112
5.3.2 Phänomenologie des Alltagswissens  112
5.3.2.1 Lebenswelt  113
5.3.2.2 Natürliche Einstellung  114
5.3.2.3 Der Horizont der Lebenswelt  115
5.3.2.4 Typen und Routinen: der Charakter des Alltagswissens  116
5.3.2.5 Vorurteile  118
5.3.2.6 Regeln und Rezepturen  118
5.3.2.7 Geteiltes Wissen  119
5.4 Fazit: Gesellschaft als soziale Wirklichkeit  119
5.4.1 Soziologie als Wissenschaft vom Wissen  120
5.5 Lektüreanregungen  120
5.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  121
6 Was ist und womit beschäftigt sich Soziologie? 123
6.1 Einführung  124
6.1.1 Wir alle sind Soziolog(inn)en, aber was ist Soziologie?  125
6.2 Seit wann gibt es Soziologie?  125
6.2.1 Warum ist die Soziologie eine verhältnismäßig neue Wissenschaft?  126
6.2.2 Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen  127
6.2.3 Vergleichen: Eine neue Sicht auf die Welt  128
6.2.4 Geschichte als Geschichtlichkeit  129
6.2.5 Soziologie als Nebenprodukt  131
6.3 Gesellschaft wird zum Problem  131
6.3.1 Geschichte als Fortschritt  132
6.3.2 Gesellschaftstheorie als Theorie der Geschichte  133
6.3.2.1 Auguste Comte  134
6.3.2.2 Karl Marx  134
6.3.2.3 Herbert Spencer  135
6.4 Soziologie als Wissenschaft der Moderne 135
6.4.1 Rationalisierung  137
6.4.2 Arbeitsteilung  138
6.4.3 Individualisierung  139
6.4.4 Soziale Ordnung als offene Frage  140
6.5 Gründungsstreitigkeiten: Kontroversen um Gegenstand und Methode  141
6.5.1 Gegenstand oder Methode?  141
6.5.2 Naturwissenschaften und Kulturwissenschaften  142
6.5.3 Erklären oder Verstehen  142
6.5.4 Besonderheiten erklären oder allgemeine Gesetze formulieren?  143
6.5.5 Zahlen als Antworten  144
6.5.6 Struktur oder Handlung?  145
6.5.7 Reflexivität von Soziologie und Gesellschaft  147
6.5.8 Und was ist Soziologie heute?  148
6.6 Lektüreanregungen  149
6.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  150
7 Wie entsteht Ordnung?  151
7.1 Einführung: Ordnung und ihr Gegenteil  152
7.2 Was ist Ordnung?  154
7.2.1 Ordnung und Unordnung als Gleichgewicht  154
7.2.2 Eine neue Ordnung  155
7.2.3 Soziale Ordnung  155
7.2.4 Ordnung als Emergenz und Autopoiesis  156
7.3 Modelle sozialer Ordnung  157
7.3.1 Regeln und Spiele  157
7.3.2 Rituale  158
7.3.3 Werte und Normen  159
7.3.3.1 Wertegeneralisierung  162
7.3.3.2 Wertewandel  163
7.3.4 Institutionen  165
7.3.5 Rollen und Habitus  166
7.3.5.1 Rollen  166
7.3.5.2 Habitus  167
7.3.6 Geordnet streiten: Konflikt vergesellschaftet  168
7.3.7 Enttraditionalisierung und Normierung  169
7.4 Sind Gesellschaften eine Einheit?  170
7.4.1 Sozialintegration und Systemintegration  171
7.4.2 Einheit durch Differenzierung  172
7.4.2.1 Segmentäre Differenzierung  172
7.4.2.2 Differenzierung in Zentrum und Peripherie  172
7.4.2.3 Stratifikatorische Differenzierung  173
7.4.2.4 Funktionale Differenzierung  173
7.5 Lektüreanregungen  174
7.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  175
8 Gleich, ungleich oder anders? Über Ungleichheit und Differenz  177
8.1 Einführung  178
8.1.1 Ungleichheit vergleichen  179
8.1.2 Ungleichheit als universelles Phänomen  180
8.1.3 Gleichheit und Ungleichheit als moderne Ideen  181
8.2 Ungleichheit und Gleichheit in historischer Perspektive  182
8.2.1 Vormodernes Denken: Gerechtigkeit meint nicht Gleichheit  182
8.2.2 Modernes Denken: Gleichheit als treibende Kraft  183
8.2.3 Industrialisierung: Ungleichheit als prägende Erfahrung  183
8.3 Was genau bedeutet »soziale Ungleichheit«?  185
8.3.1 Die subjektive und die objektive Seite sozialer Ungleichheit  186
8.3.2 Wahrnehmung und Bewertung  187
8.3.3 Wertvolle Güter, Ressourcen und Lebenschancen  188
8.3.4 Knappheit  189
8.3.5 Vergleich mit einer Bezugsgruppe  190
8.3.6 Exkurs: Absolute und relative Armut  191
8.3.7 Strukturen und Strukturgeber 194
8.3.8 Dauerhaftigkeit und Wandel von Ungleichheit  195
8.4 Typen und Modelle sozialer Ungleichheit  197
8.4.1 Stände  197
8.4.1.1 Sklaverei  198
8.4.2 Klassen  199
8.4.2.1 »Klassengesellschaft im Schmelztiegel«  200
8.4.2.2 Stände und Klassen als Idealtypen symbolischer und materieller Ungleichheit  201
8.4.3 Schichtung und sozialer Status  202
8.4.3.1 Statusinkonsistenz  204
8.4.4 Soziale Lagen, Lebenslagen und Lebenschancen  205
8.4.5 Lebensstile und soziale Milieus  207
8.4.6 Lebensstile als Ausdruck der Entstrukturierung von Ungleichheit  207
8.4.6.1 Milieu-Modelle  209
8.4.6.2 Nutzen und Kritik  211
8.4.7 Habitus und Distinktion  211
8.4.7.1 Habitus und die Hartnäckigkeit der sozialen Herkunft  212
8.4.7.2 Ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital  212
8.4.7.3 Naturalisierung und Distinktion  213
8.5 Aktuelle Tendenzen: Risiko und Exklusion  214
8.5.1 Die Verzeitlichung von Ungleichheit im Lebenslauf  214
8.5.2 Individuelle Risiken und globale Abhängigkeiten  215
8.5.3 Exklusion und Differenzierung  215
8.6 Lektüreanregungen  216
8.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  217
9 Wer hat die Macht?  219
9.1 Einführung  220
9.2 Macht und Herrschaft - Definitionen und Unterscheidungen  221
9.2.1 Was bedeutet »Macht haben«? 221
9.2.2 Macht und Herrschaft aus soziologischer Sicht  222
9.3 Macht oder Herrschaft?  223
9.3.1 Macht und Herrschaft nach Max Weber  224
9.3.1.1 Webers Begriff der Macht  224
9.3.1.2 Webers Definition von Herrschaft  226
9.3.1.3 Herrschaft durch Gewalt?  229
9.3.2 Herrschaft und die Motive des Gehorchens 230
9.4 Legitime Herrschaft  231
9.4.1 Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber 232
9.4.1.1 Traditionale Herrschaft  232
9.4.1.2 Charismatische Herrschaft  234
9.4.1.3 Legale/bürokratische Herrschaft  235
9.4.1.4 Fazit 237
9.4.2 Niemand herrscht allein: Hierarchien und Verwaltungsstäbe  238
9.4.3 Dauerhaftigkeit von Herrschaft und die Frage der Nachfolge  239
9.4.4 Warum ist Webers Herrschaftssoziologie relevant für die Gegenwart?  241
9.5 Worin genau besteht Macht?  242
9.5.1 Macht als soziale Figuration  243
9.5.1.1 Prozesse der Machtbildung 1: Koalition der Privilegierten  243
9.5.1.2 Prozesse der Machtbildung 2: Macht durch Solidarität und Arbeitsteilung  245
9.5.1.3 Etablierte und Außenseiter  246
9.5.1.4 Fazit  246
9.5.2 Anthropologisch begründete Formen von Macht  247
9.5.2.1 Grenzen des Machtbegriffs  248
9.6 Hat man Macht über sich selbst?  248
9.6.1 Oder entsteht das Selbst durch Macht?  249
9.6.1.1 Psychoanalyse: Das Ich als verinnerlichte Kontrolle  250
9.6.1.2 Zivilisationsprozess und zunehmende Selbstkontrolle  250
9.6.1.3 Gouvernementalität: Herrschaft als Wissen über Subjektivität  251
9.6.2 Fazit  252
9.7 Lektüreanregungen  252
9.8 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  253
10 Wer ist »Ich«? und Wie wird man Mitglied einer Gesellschaft?  255
10.1 Einführung: Wer ist »Ich«?  255
10.2 Individuum, Individualität, Individualisierung  257
10.2.1 Individualisierung als sozialgeschichtlicher Prozess  258
10.2.2 Theorien der Individualisierung  260
10.2.3 Methodologischer Individualismus  263
10.3 Sozialisation: Wie wird man Mitglied einer Gesellschaft?  263
10.3.1 Historischer Hintergrund des Sozialisationsbegriffs  265
10.3.2 Sozialisation als aktives Aneignen der Welt 265
10.3.2.1 Symbolischer Interaktionismus: Die Ausbildung des Selbst durch Lernen am Anderen  266
10.3.2.2 Das produktiv realitätverarbeitende Subjekt  267
10.3.2.3 Selbstsozialisation  268
10.3.3 Strukturfunktionalismus: Einpassung des Individuums in die Gesellschaft  269
10.3.4 Sozialisation und die Reproduktion ungleicher Lebenschancen  271
10.3.5 Sozialisationsphasen und Sozialisationsinstanzen  272
10.3.5.1 Wann endet Sozialisation?  274
10.3.5.2 Akkulturation  275
10.3.6 Zusammenfassung  276
10.4 Identität  277
10.4.1 Identität, Identifikation und Identitätsmanagement  278
10.4.2 Soziale und personale Identität  279
10.4.3 Stigma und Inszenierung  280
10.4.4 Biografie als Illusion  282
10.4.5 Kollektive Identität  283
10.4.6 Identitätsverlust, Identitätskämpfe und Bastelbiografien  285
10.5 Lektüreanregungen  286
10.5.1 Individualisierung  286
10.5.2 Identität  286
10.5.3 Sozialisation  287
10.5.4 Akkulturation/Postkolonialismus  287
10.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  288
11 Haben Menschen ein Geschlecht?  289
11.1 Einführung: Was ist »Geschlecht«?  290
11.1.1 Geschlecht als strukturelles Merkmal von Gesellschaft  290
11.1.2 Vergeschlechtlichte Wirklichkeit  292
11.1.3 Traditionale und moderne Geschlechterordnungen  293
11.1.4 Die Wissenschaften vom Geschlecht  294
11.1.5 Strukturelle Variable und subjektive Identität 294
11.1.6 Die Erfindung der Natur  295
11.1.7 Zusammenfassung: Geschlecht kann alles sein - und ist nichts wirklich  295
11.2 Historisch: Die Entdeckung des Geschlechts  296
11.2.1 Ursprungsmythen einer »natürlichen« Ungleichheit  297
11.2.2 Menschen sind Männer ohne Geschlecht  298
11.2.3 Modernisierung des Geschlechtergegensatzes 299
11.2.3.1 Naturalisierung des Geschlechts  301
11.2.4 Frauenrechtsbewegung, Feminismus, Geschlechtertheorie  302
11.2.4.1 Erste und zweite Frauenbewegung  303
11.2.4.2 Von der Frauenbewegung zur Geschlechterforschung  304
11.3 Systematisch: Geschlecht als konstruierte Wirklichkeit  304
11.3.1 Gibt es ein Geschlecht - und wenn ja: Wie viele Geschlechter gibt es?  305
11.3.1.1 Ist Geschlecht eine biologische Tatsache?  305
11.3.1.2 Naturalisierung: Natur als Legitimationsbegriff  307
11.3.2 Biologisches und kulturelles Geschlecht: Die Unterscheidung von sex und gender und ihre Kritik  308
11.3.2.1 Alles Gender: Kritik an der Sex-Gender-Unterscheidung  308
11.3.3 Konstruktion von Geschlecht  309
11.3.3.1 Doing Gender - Die ständige Verfestigung des Geschlechts im Alltag  310
11.3.3.2 Das Ich hinter der Inszenierung: Geschlecht und Selbst   311
11.3.4 Männerforschung  312
11.4 Fazit  313
11.5 Lektüreanregungen  313
11.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  314
12 Kann man auch »nicht mitmachen«?  315
12.1 Einführung  316
12.1.1 Abweichung oder Normalität als Problem?  316
12.2 Abweichendes Verhalten  317
12.2.1 Abweichung und Konformität  318
12.2.2 Devianz oder Delinquenz - was ist Abweichung?  319
12.3 Abweichung erklären - Theorien abweichenden Verhaltens  322
12.3.1 Kann man alle Regeln befolgen?  323
12.3.2 Abweichung vom statistischen Durchschnitt  324
12.3.3 Kriminalität als erblicher Defekt oder psychische Krankheit?  325
12.3.4 Die Macht über die Regeln: schichtspezifische Ansätze  326
12.3.5 Abweichung wird erlernt: Kriminalitätskarrieren und differenzielle Assoziation  327
12.3.6 Die Ordnung der Abweichung: Subkulturen und pluralistische Gesellschaften  328
12.3.7 Ordnung in der Unordnung? Ordnungsverluste und Anomie  331
12.3.8 Nicht jeder Diebstahl ist ein Diebstahl: Etikettierung und Stigmatisierung  332
12.3.9 Konformität ist kein erstrebenswertes Ziel  334
12.4 Die andere Ordnung: Protest und soziale Bewegungen  335
12.4.1 Historische Perspektive: Aufstand, Revolte, Revolution  336
12.4.2 Klassenkonflikte  336
12.4.3 Soziale Bewegungen  338
12.5 Lektüreanregungen  340
12.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  341
13 Was macht Technik mit Gesellschaft?  343
13.1 Gesellschaft und die Welt der Dinge  344
13.1.1 Dinge und ihre Bedeutungen  346
13.1.2 Ohne Technik keine Gesellschaft  347
13.2 Die Materie der Gesellschaft  347
13.2.1 Materialistische Gesellschaftstheorie  348
13.2.1.1 Menschen müssen arbeiten  348
13.2.1.2 Entfremdung und Verdinglichung  349
13.2.1.3 Industrielle Revolution und Geschichtsphilosophie  350
13.2.2 Technik und sozialer Wandel  351
13.2.2.1 Cultural Lag  352
13.2.2.2 Kulturelle Aneignung von Technik 353
13.2.3 Zunehmende Abstraktheit der Technik  353
13.2.3.1 Verknüpfung von Technik und Wissenschaft  354
13.2.3.2 Spezialisierung  355
13.2.3.3 Wissenschafts- und Technikforschung  356
13.2.4 Rationalisierung und Dialektik der Aufklärung  358
13.2.4.1 Selbstzerstörung der Vernunft  359
13.2.4.2 Mittel als Selbstzweck  360
13.2.4.3 Beispiel Mobilität  361
13.2.3.4 Rationalisierung  362
13.3 Was ist Technik?  364
13.3.1 Missverständnisse: Technik ist mehr als technische Artefakte  364
13.3.1.1 Exkurs: Sprache und Schrift  365
13.3.1.2 Löst Technik Probleme?  366
13.3.1.3 Wird Technik erfunden?  368
13.3.1.4 Wie rational ist der Gebrauch von Technik?  369
13.3.1.5 Unter der Oberfläche 369
13.3.2 Technische Artefakte und technische Systeme 371
13.3.2.1 Technische Systeme als soziotechnische Systeme  371
13.3.2.2 Pfadabhängigkeiten  372
13.3.2.3 Nichtwissen und Risiko  374
13.4 Technik und soziale Wirklichkeit  374
13.4.1 Technik als soziale Institution  375
13.4.2 Technik als materialisierte Norm  376
13.4.3 Artefakte als Teil von Riten und Symbolen 377
13.4.4 Kann Technik handeln? 378
13.3.5 Technik und historischer Wandel  381
13.5 Fazit: Soziologie der Technik oder der technisierten Gesellschaft?  382
13.6 Lektüreanregungen  382
13.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion  383
14 Literatur  385
15 Personenverzeichnis  395
16 Sachverzeichnis  399

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3825287627
10-stellige ISBN 3825287629
Verlag UTB GmbH
Sprache Deutsch
Auflage 3. Auflage im Jahr 2020
Anmerkungen zur Auflage 3. überarbeitete und erweiterte Aufl
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 11. Mai 2020
Seitenzahl 404
Beilage BC
Format (L×B×H) 23,8cm × 17,2cm × 3,0cm
Gewicht 772g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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